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Projektskizze

In einem anderthalbtägigen Workshop soll die eigene Perspektive für persönliche Potentiale erweitert sowie wirkungsvolle Handlungsmöglichkeiten für ein Engagement in der Zivilgesellschaft aufgezeigt werden.

Insbesondere die Zielgruppe der mehrkulturell geprägten Menschen unterschätzt das damit einhergehende Leistungsvermögen, weil es normal ist, von klein auf zwischen verschiedenen Wertesystemen zu pendeln. Aber genau die bei diesem Prozess entstandenen, besonderen Kompetenzen können in einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft einen wertvollen Beitrag leisten.

Der Workshop verbindet die persönlichen Entwicklungen und Erfahrungen der Teilnehmer mit einer vorstell- und realisierbaren Betätigung für eine starke Zivilgesellschaft.

 

Zielgruppe

Die Hauptzielgruppe sind Studierende und Young Professionals, die sich in einem mehrkulturellen Umfeld bewegen und Unterstützung benötigen, um die Potentiale dieser Prägung zu entdecken und in ein zivilgesellschaftliches Engagement münden zu lassen. Die gesellschaftliche Heterogenität sollte sich im Teilnehmerkreis widerspiegeln, um wechselseitige Lernprozesse zu ermöglichen. Daher sind auch Teilnehmer herzlich willkommen, die nicht in die Hauptzielgruppe passen, aber ein Interesse an verschiedenen Kulturen und zivilgesellschaftlichem Engagement haben.

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Ziele

Mit dem Projekt sollen Studierende und Young Professionals motiviert und gefördert werden, ihre Potentiale für ein Engagement in der Zivilgesellschaft einzusetzen. Im Workshop werden ein grundlegender Reflexionsraum und mögliche Handlungsfelder für ein Mitwirken im bürgerschaftlichem Engagement geboten.

Um wirkungs- und sinnvolle Handlungsmöglichkeiten in der Zivilgesellschaft zu erkennen, wird zunächst ein Blick auf die eigene Wahrnehmung gelegt. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität ist besonders wertvoll, um klare Entscheidungen zu treffen und sich überzeugend durchzusetzen. Wie sieht die Selbst- und Außenwahrnehmung aus? Welche Rolle spielen Fremdzuschreibungen und strukturelle Einschränkungen bei der eigenen Identitätsbildung, z.B. bezüglich Bildungs- und Arbeitsmarktchancen? Welche unbekannten Ressourcen sind vorhanden?

In einem geschützten Raum vermittelt das Empowerment Seminar den wertschätzenden Blick auf mehrkulturelle Prägungen und gibt Orientierung in unterschiedlichen Spannungsfeldern:

  • Erfahrung der kulturellen Prägungen als wertvolles Potenzial und Chance
  • Identifizierung individueller Hürden und Finden eines positiven Umgangs
  • Kennenlernen von Stärken und Motiven
  • Kompetenzen sicht- und nutzbar machen
  • Entwicklung einer persönlichen Strategie zur Selbstführung

In einem weiteren Schritt wird aufgezeigt, wie sich die eigene Biografie sinnvoll mit einer Betätigung in einem Verein oder einem anderen bürgerschaftlichen Engagement verbinden lässt. unberuhrt

Inhalte

Standortanalyse

  • Analyse der eigenen Ausgangssituation
  • Persönliche Ressourcen bewusst machen
  • Eigene Motivationen kennenlernen

Wahrnehmung

  • Selbstwahrnehmung und kulturelle Einflussfaktoren in der Identitätsbildung
  • Fremdzuschreibungen, die Folgen und ein positiver Umgang damit
  • Wertschöpfungsvoller Blick auf sich selbst

Selbstführung und Transfer zum zivilgesellschaftlichen Engagement

  • Erstellen eines individuellen Motivationsprofils
  • Aufbau und Bestärkung vorhandener Kompetenzen
  • Ressourcen optimal integrieren
  • Systematische Handlungsplanung
  • Rahmenbedingungen gestalten und optimieren
  • Identifizierung von Beteiligungsmöglichkeiten

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In Kooperation mit

Empowerment