„Anschläge von Paris dürfen nicht dazu benutzt werden, Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen“ – Integrationsbemühungen verstärken, Fremdenfeindlichkeit keine Chance geben

 

Wiesbaden, 14. November – Politiker und Bürger weltweit zeigen Mitgefühl mit den Opfern der Anschläge von Paris und erheben ihre Stimmen gegen Gewalt und Terror. Gleichzeitig diskutiert die Öffentlichkeit über Konsequenzen aus den Taten. „Die feigen Anschläge dürfen in dieser Debatte nicht dazu benutzt werden, Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen. Gegen die Menschen, die vor Terror und Gewalt in ihren Heimatländern zu uns geflohen sind“, warnt der Vorsitzende der Wiesbadener Akademie für Integration e.V., Dawood Nazirizadeh.

 

Chance ergreifen

Die Reaktion auf den Terror von Paris dürfe auf keinen Fall Hass, Fremdenfeindlichkeit und schlimmstenfalls Gewalt gegen Menschen sein, die bei uns Schutz suchen. „Dann hätten die Attentäter ihr Ziel erreicht, unsere Gesellschaft zu spalten“, so Nazirizadeh. Stattdessen sollte die Gesellschaft die Chance ergreifen, aus diesen Tagen der tiefen Trauer gestärkt und vereint hervorzugehen. „Wir müssen als Zivilgesellschaft jetzt noch motivierter sein, die große Herausforderung der Integration der Flüchtlinge anzupacken“, betont Nazirizadeh. „Eine offene, vereinte Gesellschaft ist das stärkste Zeichen gegen den Terror.“

Integrationsbemühungen verstärken, Fremdenfeindlichkeit keine Chance geben
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